Social Dreaming bietet dir einen ungewöhnlichen, experimentellen Erfahrungsraum – frei von Esoterik, frei von schnellen Deutungen. In einem geschützten Setting im Berliner Wedding öffnet sich ein kollektiver Denkraum: Träume werden geteilt, Assoziationen fließen, Verbindungen entstehen. In der gemeinsamen Traum- und Denkarbeit entstehen neue Perspektiven – auf dich selbst, auf andere, auf das, was uns im Wedding und darüber hinaus verbindet.
Du brauchst keine Vorerfahrung mit Träumen, Analyse oder Gruppenprozessen. Was du mitbringen solltest, ist Offenheit, Neugier – und die Bereitschaft, dich auf etwas einzulassen, das nicht sofort greifbar ist.
Social Dreaming könnte das Richtige für dich sein, wenn…
Vielleicht eher nicht, wenn…
Wenn du unsicher bist: Im Vorgespräch klären wir, ob das Setting zu dir und deiner aktuellen Lebenssituation passt.
Beim Social Dreaming teilen Menschen ihre Träume in einer Gruppe. Anders als in der klassischen Traumdeutung geht es nicht darum, einzelne Träume zu analysieren oder zu interpretieren. Stattdessen werden die Träume als gemeinsames Ausgangsmaterial verstanden – als Zugang zu dem, was uns bewusst oder unbewusst miteinander verbindet.
In der sogenannten Social Dreaming Matrix wird ein offener Denkraum geschaffen: Die Teilnehmenden bringen Träume ein, reagieren mit Assoziationen, Erinnerungen oder Bildern. Assoziationen können aus dem gesamten kulturellen Kontext einfließen, seien es Filme oder Begebenheiten im Wedding. So entsteht ein lebendiges Netz aus Eindrücken, das neue Perspektiven eröffnet – auf persönliche Themen, gesellschaftliche Stimmungen und kollektive Bedeutungen.
Die Sitzungen folgen einer klaren Struktur, werden professionell begleitet und finden in einem sicheren Rahmen statt. Du brauchst keine Vorerfahrung – nur die Bereitschaft, dich neugierig und offen auf die gemeinsame Erfahrung einzulassen.
Die Social Dreaming-Sitzungen folgen einer klaren Struktur und finden in einem sicheren Rahmen statt.
Für die Teilnahme ist ein persönliches Vorgespräch notwendig. Hier werden Erwartungen, Motivation und die Rahmenbedingungen geklärt. Die Gruppe hat 8 bis 12 Mitgliedern.
Die Gruppe arbeitet verbindlich über einen festgelegten Zeitraum hinweg – mit festen Terminen, einem klaren Anfang und einem definierten Ende. Diese Verbindlichkeit schafft Sicherheit und Tiefe – für dich und die Gruppe.
Die Terminblöcke bestehen jeweils aus einem Abend- und einem Morgentermin. Der Abendtermin dient dazu, sich mit der Gruppe vertraut zu machen und sich auf das gemeinsame Träumen einzustimmen.
Die Termine können nur komplett gebucht werden. Es ist eine feste Gruppe über alle 6 Termine.
Termine:
Freitag, 13.06.25: 18 bis 19:40 Uhr und 20 bis 21:40 Uhr
Samstag, 14.06.25: 8 bis 9:40 Uhr
Freitag, 20.06.25: 20:20 bis 22 Uhr
Samstag, 21.06.25: 8 bis 9:40 Uhr
Freitag, 27.06.25: 20:20 bis 22 Uhr
Samstag, 28.06.25: 8 bis 9:40 Uhr
Gruppenanalytiker (BIG)
Ich bin Christian Möbius und ich leite die Gruppe. Ich habe von 2017 bis 2023 die Ausbildung zum Gruppenanalytiker am Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG) gemacht. Neben Theorie zu Psychoanalyse und Gruppenanalyse, wird in der Ausbildung besonders großen Wert auf Selbsterfahrung gelegt.
Social Dreaming ist ein gruppenanalytisches Verfahren.
Supervision durch erfahrene Gruppenanalytiker:innen und regelmäßige Teilnahme an gruppenanalytischen Veranstaltungen im nationalen und internationalen Kontext gehören zu meinem selbstverständlichen Alltag.
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie. Daher sind die Kosten für die Gruppe nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit und können von der Jahreslohnsteuer abgesetzt werden.
Ich arbeite nur mit Selbstzahler:innen. Es besteht absolute Unabhängigkeit gegenüber Dritten. Als Teilnehmer:in übernimmst du Verantwortung für dich.
Ein Vorgespräch kostet 70 Euro (50min). Der Beitrag pro Sitzung ist 40 Euro (40€/100min). Es gibt eine begrenzte Anzahl (2) von Plätzen im Student:innen- und Sozialtarif.
Nimm Kontakt auf, wir besprechen die Möglichkeiten.
„Es war schön, mit Fremden eine Verbindung zu spüren, ohne dass wir uns ‚privat‘ kannten. Die Träume haben etwas Tieferes verbunden.“
„Manchmal waren es nur einzelne Sätze, die hängenblieben – aber genau diese hatten eine Wirkung, die ich in keinem Gespräch so erlebt habe.“
„Social Dreaming hat mir einen Raum eröffnet, in dem ich nicht funktionieren musste. Einfach hören, träumen, assoziieren – das war unglaublich entlastend und inspirierend zugleich.“
„Ich dachte erst, das sei zu abstrakt für mich. Aber dann haben sich durch die Assoziationen plötzlich Dinge gezeigt, über die ich nie so nachgedacht hätte.“
„Ich war überrascht, wie sehr mich die Träume der anderen berührt haben. Ohne dass ich selbst viel sagen musste, ist bei mir innerlich etwas in Bewegung gekommen.“
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